Kerkeling will Horst Schlämmer sterben lassen
8. Oktober 2009
Horst Schlämmer befindet sich in akuter Lebensgefahr: “Vielleicht kommt er gar nicht mehr zurück. Vielleicht lasse ich ihn wirklich jetzt sterben”, sagte Entertainer Hape Kerkeling dem “Spiegel” über die von ihm erfundene Figur. Die Polit-Satire “Horst Schlämmer – Isch kandidiere!” mit der der 44-jährige Kerkeling gerade einen großen Kinoerfolg hat, sei “eine Art Crescendo gewesen”. “Vielleicht habe ich auch übertrieben”, sagte Kerkeling dem “Spiegel”. 1,3 Millionen Zuschauer haben den Film inzwischen gesehen.

Kerkeling plant auch seinen eigenen Rückzug aus dem Fernsehen. Ende des Jahres 2014 soll es so weit sein. “Mit 50 ist Schluss. Ohne jede Wehmut. Ich will mir nicht dabei zusehen, wie ich vor der Kamera altere”, sagte der aus Recklinghausen stammende Künstler. Er wolle danach nur noch schreiben. “Schreiben ist Ganzbeisich-sein.” Mit seinem Buch über eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg hatte Kerkeling einen Bestseller gelandet. Bis Ende kommenden Jahres will er nun sein nächstes Buch fertigstellen.